Digitale Fotografie – Tücken und Lösungen



Bilder mit ungewolltem weißem Rand

Keine Angst vor Beschnitt und weißen Rändern

Ausschnittmodus – Vollbildmodus

Die digitale Fotografie bietet eine schier unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten, birgt aber auch ihre Tücken!

Eine davon ist das vom Kleinbildfilm abweichende Seitenverhältnis der meisten Sensoren in Digitalkameras.

Unser Software arbeitet mit variabler Länge. Das heißt, Ihre Bilder werden nicht beschnitten und so ausbelichtet wie Sie sie aufgenommen haben. Somit ist jedes Format vom Quadrat bis zum Panorama direkt möglich. Auch vor einem zusätzlichen weißen Rand brauchen Sie "keine Angst" zu haben. 

Ihr Vorteil: Bei Ringfoto PLATZEN können Sie Sonderformate ohne Beschnitt direkt bestellen.

 

Optimale Bildergebnisse

Achten Sie auf das (Aufnahme-)Format.
Das Seitenverhältnis Ihrer Datei sollte dem Seitenverhältnis des gewählten Formates entsprechen. Die genauen Maße entnehmen Sie bitte unserer Liste Formate.

Unsere Fotos sind randlos.
Um das zu gewährleisten, ist eine Überlappungstoleranz von maximal 2% unvermeidlich.


Oder wollten Sie bewusst einen weißen gleichmäßigen Rand?  Auch das ist möglich. Dieser Rand wirkt wie ein Passepartout und gibt Ihren Bilden mehr Tiefe.

Wir setzen auf konsequentes Farbmanagement.
Bitte speichern Sie für uns nur Baseline (Standard) komprimierte JPG-Dateien im RGB-Modus und achten Sie darauf, das Quellprofil beim Speichern einzubetten.

 

Monitorkalibrierung

Wozu braucht man Farbmanagement? 

Fotografieren, nachbearbeiten ausdrucken – was früher fast nur für Profis bezahlbar war, kann heute jeder Heimanwender mit einem normalen PC. Digitales Fotografieren ist kinderleicht geworden, dank blitzschnell scharfstellender Objektive und dank Automatikprogrammen, die jede Belichtungssituation unter Kontrolle haben. Auch die Nachbearbeitung am PC wird mit jeder neuen Programmgeneration einfacher und schafft gleichzeitig immer neue kreative Freiräume.

 

"Falsche" Farben

Das einzige, was noch nicht so recht funktionieren will, ist die richtige Darstellung der Farben. Bilder sehen auf dem Computermonitor etwas anders aus als bei der Aufnahme. Und noch einmal ganz anders, wenn sie ausgedruckt werden. Technisch gesehen ist das eigentlich kein Wunder: Es arbeiten drei unterschiedliche Geräte zusammen, die zunächst nicht aufeinander abgestimmt sind.

Die Digitalisierung nimmt ein Kamera-Chip im RGB-Farbraum vor. Das ist der Lichtfarbraum, in dem auch das menschliche Auge die gesehenen Farben in Rot, Grün und Blau-Anteile zerlegt, bevor sie unser Gehirn zu einem Farbeindruck wieder zusammensetzt. Nach dem übertragen der Bilder auf den Computer sehen wir die Bilder an einem Monitor, der Farben ebenfalls nach dem RGB-Modell darstellt. Ein kleiner aber feine Unterschied besteht darin, dass der Monitor nicht so viele Farbennuancen darstellen kann, wie der Kamera-Chip erfasst.

In unserem Labor werden die Bilder ausbelichtet, was diesbezüglich ein Vorteil gegenüber einem gedruckten Bild ist. Wichtig ist das Sie beim bearbeiten den richtigen Farbraum wählen: Bitte die Bilder in sRGB bearbeiten, nicht in AdobeRGB, CMYK, o.ä..

Bei einem richtig kalibrierten Monitor gibt es nun keine Abweichungen mehr zu den Ausdrucken, die Sie bei uns im Labor bekommen. Zu beachten ist nun nur noch, dass Sie die Bilder bei uns "ohne Korrektur" bestellen. 

An einem Drucker verhält es sich anders, hier müssen die Lichtfarben in Druckfarben umgewandelt werden. Schließlich belichtet der Drucker das Papier nicht, sondern er „betröpfelt“ es mit vier, sechs, acht oder mehr Tintenfarben. Wer jemals versucht hat, mit dem Tuschkasten einen exakten Farbton an zu mischen, kann sich eine ungefähre Vorstellung davon machen, wie schwierig es ist, mit dem Auge wahrgenommene RGB-Farben in stoffliche Farben umzusetzen.

 

Den Monitor optimal ausmessen

Im Computer erfolgt diese Umrechnung nach Standard- Farbtabellen. Entsprechend unpräzise ist das Ergebnis. Um eine einheitliche Farbwiedergabe zu bekommen, muss man die drei Geräte miteinander vernetzten. Das ist die zentrale Aufgabe des Farbmanagements. Kameras, Scanner und Drucker arbeiten halbwegs konstant.

Monitore dagegen unterliegen im Lauf der Zeit einer schleichenden Abnutzung und müssen deshalb regelmäßig überprüft und neu abgeglichen werden. Hierfür bietet sich hervorragend ein Colorimeter wie Spyder-4 an. Das ist eine Mess-Sonde, die im Zusammenspiel mit spezieller Software die Farbwerte des Monitors ausmisst und eventuelle Farbstiche oder Leuchtkraftverluste ausgleicht.

Mehr Informationen finden Sie auf http://spyder.datacolor.com/de